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Keine Bustrasse durch den Aubachpark

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Die Aktion "Keine Bustrasse durch den Aubachpark" hat das Ziel, die Burgweintinger Bürger über den Inhalt der Vorlage VO/10/5445/61 zu informieren und die darin vorgesehene Variante-2 zu verhindern.

Johann Schmidt

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 20:25:59

EMail vom 8.9.2010 :

Sehr geehrter Herr Schlegl,

herzlichen Dank dafür, dass Sie trotz Sommerpause und beruflicher Belastung die Zeit für Ihre umfangreiche Antwort zum Thema Keine Bustrasse durch den Aubachpark gefunden haben.

Wir möchten uns dafür entschuldigen, dass Sie den Eindruck gewonnen haben, wir hätten uns mit unseren Emails und Nachfragen ausschließlich an Sie gewendet. Grundsätzlich haben wir unsere Emails auch an Ihre 18 Stadtratskollegen des zuständigen Ausschusses gerichtet.

Allerdings haben nur Sie, Herr Hartl und Frau Freudenstein es der Mühe wert gefunden, auf unsere Bedenken und Anliegen einzugehen.

Dass dennoch Sie oben auf der Liste der Adressaten stehen, rührt daher, dass Sie sich nach einer Standard-Antwort vom 14.7. mit Ihrer Blackberry-Email vom 21. Juli mehr Zeit für eine fundierte Beantwortung erbeten haben. Wenn wir dann 6 Wochen später nachhaken sollten Sie sich nicht wundern.

Ohne im Detail auf Ihre ausschweifenden Ausführungen und Allgemeinplätze einzugehen, dürfen wir Sie bitten, uns zumindest die gleiche lautere und uneigennützige Motivation für unsere Aktion zu unterstellen, die Sie als Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender sicher auch für sich in Anspruch nehmen.

Das Zitat „…es geht nicht nur um die nächsten Kommunalwahlen“ aus unserer Email haben Sie fehlinterpretiert: gemeint war damit unser Eindruck, dass das Interesse der Volksvertreter am Bürger und die Diskussionsbereitschaft in Zeiten von Wahlen sprunghaft ansteigt, während man zu anderen Zeiten schon mal 3 Monate auf eine Antwort warten kann.

Unsere Formulierung war wohl etwas unglücklich gewählt.

Um nicht wiederholt als fundamentale ÖPNV-Gegner hingestellt zu werden, möchten wir vorab unsere uneingeschränkte Zustimmung zur Variante 1 zum Ausdruck bringen, die ab Dezember 2010 eine optimale ÖPNV-Anbindung für ganz Burgweinting bringen wird.

Das eigentliche Thema unseres Anliegens ist bei dem vielen Hin und Her völlig aus dem Blickfeld geraten. Ich darf daher den Standpunkt der Ausschussmitglieder – die die Vorlage VO/10/5445/61 ja einstimmig beschlossen haben – nochmals mit Bezug auf unsere 4 Fragen (unterstrichen) mit den bisher erhaltenen Antworten bzw. Antwortfragmenten (fett) zusammenfassen :

Beim Studium der Vorlage VO/10/5445/61 fallen die Vorteile für die Variante 1 und die Nachteile für Variante 2 unweigerlich ins Auge und resultieren in den Fragen, die wir gerne nochmals wiederholen möchten:

1. Der Aubachpark und das Aubachtal sind die grüne Insel und der Naherholungsraum zwischen den Wohngebieten I und III und sie müssen daher verkehrsfrei bleiben.

Können Sie sich eine Bustrasse vom EON-Gebäude ausgehend durch den Stadtpark vorstellen ?

gleichmäßige Verteilung des ÖPNV-Verkehrs innerhalb Burgweintings

Burgweinting hat ein Recht auf eine gute verkehrliche Erschließung und auf eine bestmögliche Anbindung an den ÖPNV

Insgesamt geht es um die langfristige Entwicklung Burgweintings, die bereits jetzt vorausschauend in gute Bahnen gelenkt werden soll

… die Pflicht auch längerfristige Planungshorizonte zu betrachten

… die Wachstumentwicklung eines Stadtteils berücksichtigt

der ÖPNV …. ist kein “kindergefährdendes, umweltzerstörendes Monstrum”.

2. Für das Wohngebiet I stellt die Straßenführung der geplanten Bustrasse auf der Seite der Käthe-Kollwitz-Straße den Hauptzugang zum Aubachpark dar; die ca. 50 Meter lange Bustrasse im Bereich dieses Zugangs bedeutet ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für spielende Kinder, Spaziergänger , Jogger, Walker und Radfahrer.

Im weiteren Verlauf kreuzt die geplante Bustrasse zwei Fuß- bzw. Radwege mit regem Verkehr von Fußgängern und Radfahrern.

In der Minervastraße führt die geplante Bustrasse an 9 einmündenden Spielstraßen vorbei.

Wie kann die Benutzung der Bustrasse durch unberechtigte Verkehrsteilnehmer verhindert werden ?

<keine Antworten und Stellungnahmen >

Wie sorgen Sie für die Sicherheit der Erholungssuchenden im Bereich der Bustrasse ?

der ÖPNV …. ist kein “kindergefährdendes, umweltzerstörendes Monstrum”.

3. Für die Bustrasse müsste umfangreicher alter Baumbestand weichen und der mäandrierende Aubach mit einem Brückenbauwerk abgedeckt werden.

Vor einigen Wochen hat das Amt für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Stadt Regensburg im Naherholungsbereich Burgweinting neue Schilder errichten lassen, auf denen der verantwortungsvolle Umgang mit Natur, Tieren und Pflanzen angemahnt wird. In einer detaillierten Aufzählung von Verhaltensregeln wird dem Erholungssuchenden die Bedeutung unserer Umwelt und der verantwortungsvolle Umgang mit ihr deutlich gemacht.

Muss die Stadt Regensburg bei Ihren Baumaßnahmen nicht auch diese Anforderungen erfüllen ?

der ÖPNV …. ist kein “kindergefährdendes, umweltzerstörendes Monstrum”.

4. Die hohen Investitionskosten von 1.000.000 € sind durch einen ( rechnerischen ) Zeitgewinn von 7 Minuten Fahrzeit für Wohngebiet I nicht zu rechtfertigen, zumal der SPNV bereits sehr schnelle Verbindungen zur Innenstadt bietet.

Ist nicht ein schonender Umgang mit unseren Steuergeldern Pflicht ?

Die nötigen Investitionskosten armortisieren sich bereits nach weniger als 10 Jahre durch ein erhöhtes Fahrgastaufkommen

Die Antworten kann man insgesamt wohl nicht als sachlich und belastbar bezeichnen.

Kein Ausschussmitglied hat sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, wie eine 6.50 Meter breite Straße – unter Umständen noch mit Fuß- und Radwegen an beiden Seiten – durch den Aubachpark geführt werden kann, dabei den mäandrierenden Aubach durch ein Brückenbauwerk überquert, ohne den Naherholungsraum von nun fast 10.000 Bürgern erheblich zu beeinträchtigen.

Der Aubachparks wurde ja nicht ohne Absicht in den Status eines städtischen Parks bzw. einer städtischen Grünanlage erhoben. Dieser Status verbietet an sich schon die Verwendung durch motorisierten Verkehr zumal mit der Variante 1 die bessere und günstigere Alternative zur Wahl steht, d.h. eine Bustrasse durch den Aubachpark nicht zwingend notwendig ist, um die Anforderungen des ÖPNV zu erfüllen.

Bei einer Investition von 1.000.000 € mit geschätzten jährlichen Einnahmen von 100.000 € und einem jährlichen kalkulierten Defizit von 454.000 € eine Amortisationszeit von 10 Jahren zu berechnen, erfordert die Einrichtung einer BadRVB zur Aufnahme der Defizite analog zu unseren BadBanks als Produkt der Finanzkrise.

Dass der ÖPNV auf Zuschüsse aus anderen Bereichen angewiesen ist, wollen auch wir nicht bestreiten, aber dann sollten auch Begriffe wie Amortisation vorsichtig eingesetzt werden.

Der Begriff längerfristiger Planungshorizont erschließt sich dem Bürger auch nicht von selbst. Es mag ja sein, dass Sie über ein profundes Sachwissen verfügen, aber die Vermittlung desselben schafft erst Akzeptanz.

Vermutlich nehmen Sie auf den Regionalen Nahverkehrsplan Bezug, der für den Stadtsüden folgende Schwerpunktthemen vorsieht:

Verbesserung der ÖPNV-Anbindung des Stadtteils Burgweinting:

• Anbindung an die Innenstadt

• Anbindung an BMW

• Erschließung GE/ GI Burgweinting Nordost

Verbesserung der Anbindung des Stadtbezirks Burgweinting an die Innenstadt hinsichtlich Reisezeit und Direktheit der Linienführung sowie Verbesserung der Erschließung neu besiedelter Entwicklungsflächen in Burgweinting Nordwest bei gleichzeitiger Gewährleistung der Anbindung an die Universität sowie von Querbeziehungen Richtung Harting/ BMW,

Karte 22 Defizite im ÖPNV in der Stadt Regensburg :

Unzureichende Verbindung Burgweinting West – Innenstadt

Unzureichende Direktverbindung Burgweinting – BMW

Hier wird die Linienführung Industriegebiet Obertraubling Nord – BMW – Burgweinting-Süd/West – Sophie-Scholl-Straße – Aubachtrasse – Innenstadt skizziert.

Der Vollständigkeit halber möchten wir noch einige Antworten auf unsere Anfragen zitieren:

Frau Astrid Freudenstein am 6.Juli :

Ihre Ausführungen haben mich verwundert. Herr Hartl, der für sich in Anspruch nimmt, besonders ortskundig zu sein und vehement die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Burgweinting zu vertreten, hat für eben diese Beschlussvorlage geworben. Haben Sie Ihr Anliegen auch bei ihm vorgebracht?

Bisher sind für diese Maßnahmen keinerlei Mittel im Haushaltsplan 2010 und im Investitionsprogramm für die

Jahre 2009 bis 2013 eingestellt. Das Thema kommt also bestimmt noch einmal auf die Tagesordnung, wenn es um die Finanzierung geht.

Herr Norbert Hartl am 22.Juli :

Im übrigen ist vieles in Ihrem Schreiben nicht richtig, ich will aber darauf nicht weiter eingehen.

Herr Stefan Neubert am 3.August:

Mich verwundert, daß der einzige Burgweintinger Stadtrat sich für diese Trasse nicht nur ausgesprochen, sondern sich auch in den Koalitionsgesprächen massiv dafür eingesetzt hat. Dieser hätte vor der letzten Kommunalwahl sicherlich anders reagiert.

Herr Norbert Hartl am 31. August :

ich bin nicht der Inititator der Aubachtrasse, wie sie behaupten, ich bin der Initiator einer Bustrasse für das Baugebiet drei in Burgweinting.

Ihre abschließende Darstellung des Beschlusses kann uns nicht beruhigen. Zum Einen kommen von verschiedene Mitgliedern des Ausschusses unterschiedliche Aussagen zur Variante 2 und zum Anderen weichen diese Darstellungen vom Beschluss ab, der ja letztlich verbindlich ist.

Sie schreiben : Bevor eine Variante 2 realisiert werden kann, muss die Variante 1 sicherlich mehrere Jahre beweisen, dass Sie tragfähig und produktiv ist.

Herr Hartl schreibt : Der Verwaltungsvorschlag nach der Probephase über die Obertraublinger Straße den Bus durch den Aubach fahren zu lassen ist dann nicht mehr auf dem Tablett, wenn die jetzt geplante Linienführung funktioniert.

Sie sprechen von sicherlich mehreren Jahren, Herr Hartl von der Probephase ( ein Jahr laut Beschluss ). Der Beschluss spricht übrigens bei Variante 1 von einer Übergangslösung für ein Jahr. Die angedeuteten Überprüfungskriterien sind zudem sowohl im Beschluss, als auch in Ihren Stellungnahmen schwammig formuliert.

Sie verwenden die Begriffe tragfähig und produktiv, Herr Hartl redet vom Funktionieren. Was sich hinter diesen Begriffen versteckt, erläutern Sie leider nicht.

Man kann nur raten :

Wenn die Variante 1 sich als tragfähig und produktiv bzw. als funktionierend herausstellt, wird dann auf die Variante 2 verzichtet weil Variante 1 so gut angenommen wurde oder kommt dann die Variante 2, weil diese noch bessere Ergebnisse liefern wird als die Variante 1 ?

Wenn die Variante 1 nicht Ihren Vorstellungen entspricht, mit welchem Argument können Sie dann annehmen, dass die Variante 2 die Zielsetzung erfüllt, wo doch der Unterschied zwischen den beiden Varianten bezogen auf die Gesamtlinie bis zur Albertstraße eher marginal ist ?

Oder besteht die Absicht mit der Einführung der Neuen Buslinie in Form der Variante 2 die bisherige Linie 11 Stück um Stück zurückzufahren und damit die Rentabilität zu steigern ?

Die Aussage, dass erst nach der mehrjährigen Erprobung der Variante 1 über die Variante 2 nachgedacht wird, widerspricht ebenfalls dem Beschluss, der die Verwaltung ermächtigt hat, sofort die notwendigen Planungen und Genehmigungsverfahren für die Variante 2 einzuleiten, wie auch bereits geschehen.

Ihr Rat, wir könnten uns zurücklehnen und darauf warten bis letztlich die Bauvergabe für die Variante 2 erfolgt ist und dann versuchen die Diskussion zu beginnen mag aus Ihrer Sicht gut sein – uns beraubt er allerdings aller Optionen und beschränkt unsere Möglichkeiten auf eine teure Klage vor dem Verwaltungsgericht.

Das bisherige Echo bestärkt uns:

hunderte Unterschriften unter unser Aktionsblatt,

die Zustimmung des CSU-Ortsverbandes Burgweinting,

die Stellungnahme des Bund Naturschutz – Kreisgruppe Regensburg gegenüber dem Planungsamt der Stadt Regensburg.

Solange der Beschluss VO/10/5445/61 die Variante 1 als Übergangslösung und die Variante 2 als endgültige Lösung der neuen Buslinie für Burgweinting enthält, werden wir nicht nachlassen, unsere Burgweintinger Mitbürger zu diesem Thema zu informieren und zu sensibilisieren.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Schmidt



Herr Christian Schlegl ff.

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 20:18:05

EMail vom 7.9.2010 :

Sehr geehrter Herr Schmidt,

da Sie ja zurecht festgestellt haben, dass ich als einer von wenigen Ihre ursprüngliche Mail vom 22.Juni beantwortet habe, erstaunt es mich schon, dass Ihre “Erinnerungen” an eine weitere Antwort von mir über Ihren gesamten Verteiler laufen. Umso mehr als dass Sie diese “Erinnerungsmails” wohl nur mir zukommen lassen, anscheinend aber nicht den anderen Mitgliedern des Planungsausschusses.

Nichtsdestotrotz werde ich Ihre Email aber nun, da es mir zeitlich möglich ist, gerne umfassend beantworten. Ich erlaube mir ebenfalls den Gesamtverteiler zu bemühen. Ich erwähne nur zur Abrundung des Bildes, dass ich über die Sommerpause mehr als 200 neue Emails bekommen habe und ich einen Beruf in der freien Wirtschaft habe.

Ich habe mich allerdings etwas schwer getan, die noch unbeantworteten Fragen aus meiner ersten Antwort herauszufinden.

Wie Sie richtig ausführen waren und sind alle Argumente dem Planungsausschuss bei seiner Abwägung

in vollem Umfang bekannt gewesen und zudem ausführlich besprochen worden. Nicht trotzdem, sondern deswegen hat der PlanA eine (durchaus nicht übliche) einstimmige Entscheidung getroffen.

Ich habe absolut Verständnis, dass die Bürgerinnen und Bürger allgemein kritisch gegenüber Entscheidungen sind, die vor Ihrer Haustür stattfinden und deren Status quo verändern. Allerdings hat der Stadtrat als durch den Bürger gewähltes Organ das Recht und die Pflicht auch längerfristige Planungshorizonte zu betrachten. Dies ist so ein Fall, bei dem die Wachstumentwicklung eines Stadtteils berücksichtigt wurde und uns das auch durchaus hohe Investitionskosten wert war und ist.

Ich möchte auch zum Ausdruck bringen, dass der ÖPNV für mich ein wichtiges umweltfreundliches Verkehrsmittel für jetzt und die Zukunft darstellt und kein “kindergefährdendes, umweltzerstörendes Monstrum”.

Wir wollten im PlanA ein klares Kenntnis zum öffentlichen Personennahverkehr abgeben. Leider stoßen derzeit lokal wie überregional neue, auch reine ÖPNV-Trassen fast immer auf den heftigen Widerstand der Bürger, die von der Trasse tangiert werden.

Das ist leider auch hier der Fall. So habe ich nur eine noch offene Frage identifizieren können:

Wann ändert der Stadrat den Beschluss, so dass die Variante 2 für immer erledigt ist?

Ihren Ausführungen folgend (“Denken Sie nicht an die nächste Kommunalwahl) könnte ich es mir sehr einfach machen und Ihnen sagen, dass wir den Beschluss sofort kippen werden. Damit wäre das Thema am schnellsten für alle Beteiligten erledigt und ich hätte keine weiteren Hürden oder Schwierigkeiten zu meistern.

Es ist aber nicht meine Vorstellung einer zukunftsorientierten Sachpolitik, Entscheidungen, die wohl überlegt, langfristig und emotionsfrei erfolgt sind, bei der nächsten Gelegenheit in den Papierkorb zu werfen.

Im Gegenteil, wir haben gute Erfahungen gemacht, wenn die BürgerInnen wissen, dass Sie sich auf uns verlassen können und wir uns nicht wie die Fähnchen im Wind drehen.

Das heißt jedoch nicht, dass wir laut Ihren Ausführungen ” nicht die berechtigten Bedenken und Anliegen” der BürgeInnen ernst nehmen. Das ist sogar unsere Hauptaufgabe!

Derzeit sehe ich jedoch keinen Grund, das die BürgerInnen in Burgweinting besorgt sein müssen.

Der Beschluss hat eine klare Zweiteilung.

1. Zunächst wird die Variante 1 schnellstmöglich umgesetzt.

2. Bevor eine Variante 2 realisiert werden kann, muss die Variante 1 sicherlich mehrere Jahre beweisen, dass Sie tragfähig und produktiv ist.

3. Erst dann kann über die Erweiterung auf V2 nachgedacht werden

4. Vor dieser Erweiterung müssen erst einmal alle planungsrechtlichen Themen abgearbeitet werden (z.B. Wasserrecht o.a.)

5. Vor der Einführung der V2 muss der Stadrat noch einige Entscheidungen treffen (Investitionsprogramm, Zeitplan, Bauvergabe, Aufsichtsrat RVB)

6. Dann erst ist der richtige Zeitpunkt in die endgültige Diskussion zu gehen.

Sie sehen, dass sich derzeit tatsächlich kein Handlungsbedarf ergibt, weil gar keine abschließende Entscheidung über den Bau der Trasse gefallen ist. Es ist jedoch richtig, sich eine solche Option für die Zukunft offen zu halten und dann bei gegebener Zeit unter Abwägung der Bürgerinteressen und unter Berücksichtigung der dann herrschenden Rahmenbedingungen final zu entscheiden.

Ich hoffe Sie finden auch, dass man eine solchausführliche Antwort nicht aus der Hüfte schießt und bin daran interessiert, Ihnen unsere Entscheidung transparenter gemacht zu haben.

Es liegt uns fern, die Bürgerinnen und Bürger sowie deren Sorge und Bedürfnisse beiseite zu räumen.

Deswegen werden wir uns die abschließende Entscheidung über V2, wenn Sie ansteht, wie immer nicht leicht machen.

Herzliche Grüße

Christian Schlegl


Christian Schlegl
Dipl.-Ing. (TU),Stadtrat,
CSU-Fraktionsvorsitzender
Mälzereiweg 5
93053 Regensburg
Mobil +49 (0)171-7510077
Fax +49 (0)941-2806918
Email: info@christian-schlegl.de



Norbert Hartl ff.

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 20:10:09

EMail vom 31.08.2010 :

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich bin nicht der Inititator der Aubachtrasse, wie sie behaupten, ich bin der Initiator einer Bustrasse für das Baugebiet drei in Burgweinting.

Verbreiten Sie also bitte keine Unwahrheiten mit Hilfe eines großen Verteilers

Ich bin der, der die Bürger in Burgweinting von den Beschlüssen des Stadtrates auf einer Veranstaltung informiert hat um die Angelegenehit möglichst transparent zu machen. Natürlich habe ich für die Verwaltungsvorlage im Stadtrat gestimmt, wie alle anderen Stadträte auch.

Der Verwaltungsvorschlag nach der Probephase über die Obertraublinger Straße den Bus durch den Aubach fahren zu lassen ist dann nicht mehr auf dem Tablett, wenn die jetzt geplante Linienführung funktioniert. In der Zwischenzeit wird in Sachen Aubachtrasse nichts unternommen, diese Aussage müsste Ihnen irgendwann reichen und Sie zufriedenstellen.

Vielleicht wollen sie sich aber in der Reigen der Anlieger Schwabenstraße – Alfons Auer Straße einreihen und mithelfen den Bus ganz zu verhindern nach dem Motto Bus ja , aber nicht bei mir, was inzwischen in Mode gekommen ist.

Noch einmal zur Klarstellung. Wir proben jetzt die Strecke Kreisverkehr Obertraublinger Straße – Rudolf Schlichtinger Straße- Friedrich Viehbacher Allee – Obertraublinger Straße- Kirchfeldallee – Markomannenstraße – Schwabenstraße – Alfons Auer Straße- Albertstraße. ( Eventuell kann man jeden zweiten Altstadtbus nach Burgweinting schicken, dann wäre der Endpunkt Arnulfsplatz.

Als Anlage ein Schreiben des SPD Ortsvereins Burgweinting, das momentan im Druck ist und am Freitag verteilt wird, mit Aussagen zum Bus auf der Rückseite

Gruß Norbert Hartl



CSU Burgweinting

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 19:59:34

Die CSU Ortsverband spricht sich in Ihrem Infobrief 02-2010 gegen die Umsetzung der Variante-2 aus :



Norbert Hartl

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 19:47:57

Antwort vom 22.7.2010 :

Sehr geehrter Herr Schmidt,

es wird momentan nur die Variante 1 ausgeführt. Nach der Probephase wird erst entschieden, ob die Variante 2 realisiert werden soll. Insofern geht es jetzt ausschließlich darum, ob wir die Variante 1 wollen oder nicht. In der Zwischenzeit werden auch keine Fakten, wie Bau des Verbindungsstücks Minerva Weg/ Käthe Kollwitzstraße geschaffen. Die Einführung einer Phase 2 wird noch einmal überprüft, wenn die Probephase abgeschlossen ist. Im übrigen ist vieles in Ihrem Schreiben nicht richtig, ich will aber darauf nicht weiter eingehen.

Interessanterweise haben Sie sich zu der Trassenführung Schwabenstraße / Alfons Auer Straße nicht geäußert.

Dies Grundsatzhaltung all derer, die drei Autos haben, selbst Verkehr ohne Ende produzieren und dann keinen Bus ertragen können, ist inzwischen möglich, Sie bezeichnen so etwas als Klatsche für die Verwaltung, ohne auch nur im geringsten an all diejenigen zu denken, die auf den Bus angewiesen sind. Die Verwaltung hat die Versammlung trotz unverschämter Pöbeleien sehr gut geleitet.

Norbert Hartl

Antwort vom 26.7.2010 :

Sehr geehrter Herr Schmidtl, an dem Beschluß des Planungsausschusses wird nichts geändert, aber wie schon gesagt, werden für die Phase zwei jetzt keine konkreten Schritte eingeleitet, nach der Probephase über die Obertraublinger Straße sieht man weiter.

Es ist jetzt nichts veranlasst

Gruß Norbert Hartl

Antwort vom 28.7.2010 :

Sehr geehrter Herr Schmidt,

um die Trasse für die Phase 2 realisieren zu können, bedarf es als Erstes eines Wasserrechtsverfahrens. Solange dieses nicht in die Wege geleitet wird, gibt es keinen Handlungsbedarf. Das heißt, bei Einleitung eines Wasserrechtsverfahrens hätten sie die Möglichkeit Einwände zu machen. Wo ist denn nun ein Problem?

Gruß Norbert Hartl



Herr Christian Schlegl

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 19:46:24

Antwort vom 14.7.2010 :

Sehr geehrter Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22. Juni 2010 und die darin aufgeführten Abwägungen zur ÖPNV-Anbindung Burgweinting.

Wir haben uns sehr sorgfältig und ausführlich mit dieser für Ihren Stadtteil wichtigen Frage beschäftigt. Aufgrund dieser eingehenden Beschäftigung damit sind wir zu der nun vorliegenden Entscheidung gelangt, die weiterhin aufrecht erhalten wird. Es geht uns hierbei vor allem um eine gleichmäßige Verteilung des ÖPNV-Verkehrs innerhalb Burgweintings. Dieser wachsende Stadtteil, der für Regensburg von Bedeutung ist, hat ein Recht auf eine gute verkehrliche Erschließung und auf eine bestmögliche Anbindung an den ÖPNV, auch unter dem Aspekt der Mobilität für alle Altersklassen.

Die von Ihnen angesprochene Bustrasse ist bereits im Bebauungs-Plan vorgesehen, deshalb dürfte deren realisierung zu keinerlei Überraschungen führen. Die Belastung durch den Busverkehr ist zu keinem Zeitpunkt vergleichbar mit einem normalen Verkehrsaufkommen und dessen Auswirkungen auf die Umwelt. Im ggeenteil trägt jeder neu gewonnene Fahrgast zur Entlasung der Umwelt durch weniger individual verkehr bei

Insgesamt geht es um die langfristige Entwicklung Burgweintings, die bereits jetzt vorausschauend in gute Bahnen gelenkt werden soll. Die nötigen Investitionskosten armortisieren sich bereits nach weniger als 10 Jahre durch ein erhöhtes Fahrgastaufkommen.

Zugleich verweise ich auch noch auf die Veranstaltung des RVB (siehe Anhang) . Dort werden Ihnen weitere Fragen von den ÖPNV-Fachleuten so weit als möglich erläutert.

Ich hoffe, Ihnen damit unsere Beweggründe für die oben genannte Entscheidung darlegen zu können und bedanke mich nochmals für Ihr reges Interesse

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schlegl

Stadtrat / CSU-Fraktionsvorsitzende

Christian Schlegl
Dipl.-Ing. (TU),Stadtrat,
CSU-Fraktionsvorsitzender
Mälzereiweg 5
93053 Regensburg
Mobil +49 (0)171-7510077
Fax +49 (0)941-2806918
Email: info@christian-schlegl.de



Frau Astrid Freudenstein

Stellungnahmen Posted on Wed, September 29, 2010 19:44:28

EMail-Antwort vom 6.7.2010 auf unser Aktionsblatt :

Sehr geehrter Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre Mail vom 22. Juni. Ich war zwischenzeitlich verreist und kann mich deshalb leider erst jetzt bei Ihnen melden.

Ihre Ausführungen haben mich verwundert. Herr Hartl, der für sich in Anspruch nimmt, besonders ortskundig zu sein und vehement die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Burgweinting zu vertreten, hat für eben diese Beschlussvorlage geworben. Haben Sie Ihr Anliegen auch bei ihm vorgebracht?

Bisher sind für diese Maßnahmen keinerlei Mittel im Haushaltsplan 2010 und im Investitionsprogramm für die Jahre 2009 bis 2013 eingestellt. Das Thema kommt also bestimmt noch einmal auf die Tagesordnung, wenn es um die Finanzierung geht.

Mit besten Grüßen

Astrid Freudenstein



Bund Naturschutz

Unsere Aktion Posted on Wed, September 29, 2010 19:35:35

Der Bund Naturschutz, KG Regensburg hat sich in einem Schreiben ebenfalls gegen eine Umsetzung der Variante 2 ausgesprochen.



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